“Urbane Grenzgänger”

Claudia Tejeda und Lars Möller

In ihrer 28. Ausstellung seit Eröffnung im März 2013 zeigt Nissis Kunstkantine Kunstwerke von
Claudia Tejeda und Lars Möller.
 
 Zwei Großstädter, zwei Positionen – eine Geistesverwandtschaft.
 
Die Künstler zeigen in ihren Arbeiten, dass die Grenze zwischen real und irreal keine trennende,
sondern eine verbindende ist.       
               
 

Claudia Tejedas Bilder entführen den Betrachter in ein geheimnisumwobenes Universum voller Märchen und Magie. Dabei wird die 35-jährige Hamburgerin mit argentinisch-indigenen Wurzeln durch die mystische Kultur ihrer Ahnen beflügelt und setzt diese im zeitgemäßen Kontext fort. Indem sie nun erstmals ihre Malerei in ihre fotografischen Großstadtimpressionen integriert, reflektiert die Künstlerin, wie das moderne Leben in der Stadt selbst als Traum empfunden wird, und schafft somit eine neue Mystik des Urbanen.
 
Claudia Tejeda, 1981 in Hamburg geboren, studierte Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Illustration von 2005 -2008 an der Bildkunst Akademie in Hamburg.
Ihre Kunst kann im Allgemeinen als surreal und bizarr beschrieben werden. Sie ist spezialisiert auf die Gestaltung von Collagen, die aus den unterschiedlichsten Werkstoffen bestehen.
Ihre Arbeiten wurden u.a. in Barcelona, ​​New York, Mailand und Paris ausgestellt. Claudia Tejeda lebt und arbeitet in Hamburg.

www.tejeda-arte.de

 

Lars Möllers narrative Ölbilder eröffnen detailverliebte Welten, die mit ihrer Fülle aus skurrilen Bildern im Bild die Reizüberflutung, Sehnsüchte und Ohnmächte des heutigen Lebens widerspiegeln. Mit seinem kontrolliert geführten Pinselstrich lehnt sich der erst 27-jährige Berliner fantasievoll gegen den Kontrollverlust außerhalb der Leinwand auf, um der komplexen und widersprüchlichen Wirklichkeit eine Deutung abzuringen – eine Deutung, die ihrerseits wie die Wirklichkeit selbst stets beweglich und ambivalent bleibt.
 
Lars Möller, 1989 in Hamburg geboren, von 2010 bis 2015 Kunst- und Germanistikstudium an der Universität der Künste Berlin und an der Humboldt-Universität zu Berlin, ist ein neo-surrealistischer Maler, dessen Bilder seit 2012 in Berlin, Hamburg, Karlsruhe und Basel ausgestellt worden sind. Lars Möller lebt und arbeitet in Berlin.
 
www.moeller-lars.de

Die Ausstellung läuft vom 15. Februar bis 14. März 2017.

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