Einladung zur Vernissage am Mittwoch, den 4. November 2026 um 19 Uhr. Gemeinschaftsausstellung mit Werken von Eva Neukamm, Elizabet Georgieva, Susanne Scheffczyk und Elza Slo.
Eva Neukamm entwickelt in teils großformatigen Arbeiten surreal-symbolische Räume, die über das Sichtbare hinausweisen. Realität, Imagination und innere Bewegtheit greifen hierbei ineinander und lassen die Kompositionen wie Bühnen gesellschaftlicher und emotionaler Reflektionen wirken, die das Verhältnis von Mensch, Umwelt und Veränderung verhandeln.
Noch vor dem Studium der bildenden Kunst, absolvierte sie ein Studium der Umwelttechnik. Diese scheinbar völlig gegensätzlichen Welten – die eine rational, technologisch und lösungsorientiert, die andere emotional, un(ter)bewusst und traumhaft – finden in Eva Neukamms Werken faszinierende Schnittmengen und philosophische Verbindungen. Die Transformation der Realität sowie das Zusammenspiel von Natur und Künstlichkeit eröffnen hier völlig neue Denk- und Erfahrungsräume.
Elizabet Georgieva lässt sich bei der Entstehung ihrer Kunstwerke von ihren Gefühlen und dem jeweiligen Moment leiten, ohne ihre Bilder bis ins letzte Detail zu planen. Im Mittelpunkt ihrer Kunst stehen pure Energie, lebendige Kontraste und ausdrucksstarke Emotionen. Sie arbeitet mit kräftigen, leuchtenden Farben, die unmittelbar ins Auge fallen und unterschiedliche Gefühle hervorrufen.
Ihre Maltechnik ist dynamisch, schwungvoll und voller Leben. Dabei vertraut die Künstlerin auf ihre Intuition und lässt ihren Emotionen freien Lauf. So entstehen ausdrucksstarke Werke, die durch ihre intensive Farbigkeit und positive Ausstrahlung den Raum bereichern.
Susanne Scheffczyk lebt und arbeitet als freie Künstlerin, Kunst- und Gestaltungstherapeutin sowie als Heilpraktikerin für Psychotherapie in Hamburg. Für sie sind Gemälde an sich eine wortlose Kommunikation mit dem Publikum, mit sich selbst und mit dem Material. In ihrem Atelier versucht sie, mit dem Material zu arbeiten, ihm nichts aufzuzwingen. Sie nimmt seine Vorschläge an. Manchmal trifft sie auf ein Material oder Objekt, von dem sie sich angesprochen fühlt, und lässt sich davon inspirieren. Dadurch erklärt sich die stilistische und technische Vielfalt ihrer Werke.
Neugier, Begeisterung an der Arbeit, das Verlangen nach künstlerischer Tätigkeit sind die Triebfedern ihres Schaffens; Wahrhaftigkeit dessen Ziel.
Elza Slo (Yelyzaveta Slobodeniuk) ist eine ukrainische bildende Künstlerin, die in Köln lebt und arbeitet. In ihrer figurativen Kunst verbindet sie eine realistische Beobachtung mit einer poetischen und emotionalen Bildsprache. Dabei arbeitet sie unter anderem mit Pastell, Öl, Zeichnung und Mixed Media.
Schon seit ihrer Kindheit begleitet sie die Kunst. Nach ihrem Universitätsabschluss entschied sie sich, ihre künstlerische Ausbildung weiterzuverfolgen. 2023 nahm sie ihr Kunststudium in Köln auf und vertiefte parallel ihre Kenntnisse im privaten Unterricht. Heute arbeitet sie in einem privaten Atelier und entwickelt dort ihre eigene künstlerische Praxis kontinuierlich weiter.
Der Ausgangspunkt ihrer Arbeiten ist oft ein Moment, der sie innehalten lässt – ein Gesicht, ein Tier, ein Baum, ein Himmel. Es sind nicht unbedingt außergewöhnliche Motive, sondern jene stillen Augenblicke, in denen etwas plötzlich berührt und die Aufmerksamkeit auf sich zieht. In ihrer Kunst versucht Slo, diesen Moment zu verstehen und sichtbar zu machen: nicht nur das, was wir sehen, sondern auch das, was dahinter liegt – eine Stimmung, eine Erinnerung, eine Spannung oder etwas, das sich nur schwer in Worte fassen lässt.
Elza bezeichnet ihre künstlerische Sprache als „Mosaik der Farbe“. Unabhängig vom dargestellten Motiv entsteht jedes ihrer Werke aus sorgfältig gesetzten Farbflächen, die sich zu einer Figur, einem Objekt oder einer Szene verbinden. Dabei versteht sie Farbe nicht lediglich als Mittel, um Formen auszufüllen, sondern als eigenartiges Gestaltungselement – als Baustein des Bildes. Farbflächen werden fragmentiert, geformt und miteinander verbunden, bis aus einzelnen Elementen ein harmonisches Ganzes entsteht.
Ihre Arbeiten befinden sich in privaten Sammlungen.
























