Einladung zur Vernissage am Mittwoch, den 25. März 2026 um 19 Uhr.
Anlässlich des 13jährigen Bestehens von Nissis Kunstkantine (Gründung März 2013) zeigen wir eine vielfältige Gemeinschaftsausstellung mit etablierten Galeriekünstler:innen und aufstrebenden Newcomern.
Ralf Schwinge, 1990 in eine traditionsreiche Hamburger Künstlerfamilie geboren, trat bereits mit 16 Jahren erstmals öffentlich als Maler auf und erhielt früh städtische Aufträge. Ab 2015 wurde er als Titelbildzeichner des „Harburger Blatts“ bekannt; seine Werke sind heute in privaten, öffentlichen und musealen Sammlungen vertreten und regelmäßig Thema in den Medien.
2022 ernannte ihn das Archäologische Museum Hamburg / Stadtmuseum Harburg zum „Offiziellen Stadtmaler und Chronisten“. In dieser Rolle porträtiert er Hamburg künstlerisch und repräsentiert die Stadt bei besonderen Anlässen, unter anderem mit Gemälden für den „Original Hamburger Fischmarkt auf Reisen“, die als Gastgeschenke an andere Städte überreicht wurden.
Alain L. L. Marie, geboren 1946 in Marseille, studierte Biochemie und promovierte 1974 in Kanada. Nach Forschungstätigkeiten am Max-Planck-Institut in Deutschland und einem zweiten Doktortitel in Frankreich arbeitete er ab 1981 als Patentprüfer in Den Haag und später in München. Im Jahr 2000 wurde er zum Patentrichter ernannt. Nach seinem Ruhestand 2004 lebte er zunächst in Österreich und zog dann 2018 nach Norddeutschland.
Alain L.L. Maries Kunstwerke zielen darauf ab, das ästhetische Empfinden des Betrachters zu befriedigen und gleichzeitig seinen inneren Dialog anzuregen. Seine Werke konfrontieren den Betrachter mit Konzepten wie Leere, Nacht und Unendlichkeit, aber auch mit der Ästhetik des Hässlichen oder mit leicht verfremdeten Bildern, die suggerieren, dass sich möglicherweise eine andere Realität hinter der sichtbaren Welt verbirgt. Durch diese vielschichtige Herangehensweise fordert der Künstler seine Betrachter heraus, ihre Überzeugungen zu hinterfragen und einen tieferen Sinn hinter der Oberfläche zu suchen.
In den 60er Jahren prägte Ri Meuser von Eschmar die Troisdorfer Kunstszene, stellte weltweit über 350 mal aus – von Bonn bis San Francisco – und gewann zahlreiche Preise wie die Rubens-Medaille und den goldenen Oskar. Ihre Werke sind leuchtende Zeugnisse eines Lebens, das Kunst und Neugier untrennbar verband.
Karin Strobl steht für großformatige, expressive Werke mit kraftvoller, lebendiger Farbigkeit. Inhaltlich widmet sie sich Natur und Mensch in vielfältigen Facetten. Ihre Arbeiten sind eigenständige Interpretationen, die das Wesentliche und Positive ihrer Motive betonen, und verbinden figurative Darstellungen mit abstrakten und surrealen Elementen.
Ausgebildet wurde sie unter anderem an der Kunstschule Sybille Kreynhop Kask sowie bei Dozenten der Kunstakademie Bad Reichenhall, darunter Markus Lüpertz und Elvira Bach. Ihre Werke sind national und international in Ausstellungen zu sehen.
Stella Krol ist 17 Jahre alt und besucht derzeit die Schule. Im Anschluss plant sie ein Kunststudium in Norddeutschland.
Malen ist für sie ein selbstverständlicher Bestandteil des Alltags und ein unverzichtbares Ausdrucksmittel. Ihre Arbeiten entstehen frei aus der Vorstellung und greifen persönliche Erlebnisse, Gefühle, Gedanken sowie ihr unmittelbares Umfeld auf. Wo Worte an Grenzen stoßen, übernehmen ihre Bilder die Kommunikation.
Sie arbeitet überwiegend mit Öl und Acryl auf Leinwand, ergänzt durch zahlreiche Zeichnungen in Skizzenbüchern. Eine intensive zeichnerische Auseinandersetzung bildete die Grundlage für die Entwicklung ihres eigenständigen Stils. Die Deutung ihrer Werke überlässt sie bewusst den Betrachtenden – ihre Bilder tragen ihre Bedeutung in sich.
Kerstin Lüneburg bezeichnet ihre Werke als „Göttinnengeflüster“ – ausdrucksstarke Frauenporträts, die Stärke, Persönlichkeit und innere Entwicklung thematisieren. Ihre Bilder versteht sie als visuelle Erinnerung an Selbstbewusstsein, Eigenständigkeit und das Vertrauen in den eigenen Weg.
Ergänzend dazu entstehen individuelle Krafttier-Motive, die symbolisch für persönliche Eigenschaften und Ressourcen stehen. Sie dienen als künstlerischer Impulsgeber und begleiten ihre Besitzer:innen als kraftvolle, motivierende Bildwerke im Alltag.