Einladung zur Vernissage am Donnerstag, den 21. Mai 2026 um 19 Uhr. Gemeinschaftsausstellung mit Renate Tiltmann, Oliver Strotmann, Stella Krol und Meistern des 19. und 20. Jahrhunderts.
Renate Tiltmann, geboren in Hamburg, widmet sich seit vielen Jahrzehnten der freien künstlerischen Arbeit. Bereits früh erhielt sie Mal- und Zeichenunterricht und entwickelte daraus ihre eigene Bildsprache. Neben Stationen in Deutschland prägten auch 20 Jahre in Portugal ihren künstlerischen Weg, wo zahlreiche Ausstellungen und Verkäufe ihrer Arbeiten entstanden.
Im Mittelpunkt ihres Schaffens stehen Malerei, Collagen und experimentelle Arbeiten mit unterschiedlichsten Materialien wie Papier, Schlagmetall, Stein, Schiefer und Metall. Der Zufall spielt dabei eine entscheidende Rolle: Durch Reißen, Schneiden, Kleben und Überarbeiten entstehen neue Formen und Bildwelten oft intuitiv und aus dem Moment heraus.
Gerade diese Offenheit verleiht ihren Arbeiten eine besondere Lebendigkeit und Ausdruckskraft. Neben ihrer freien künstlerischen Tätigkeit arbeitete sie zeitweise auch als Kunstlehrerin. Heute lebt und arbeitet sie wieder in Hamburg.
Oliver Strotmann verbindet Kunst mit sozialem Engagement und versteht seine Arbeiten als Ausdruck von Menschlichkeit, Nähe und Hoffnung. Im Mittelpunkt seines aktuellen Projekts steht das Werk „Rocco“ – ein bewusst unperfektes Herz mit Ecken und Kanten, das für Mut, Verletzlichkeit und das echte Leben steht.
Die Idee hinter dem Projekt geht über das Bild hinaus: Kunst soll positive Energie aufnehmen und weitergeben – wie ein stiller Träger von Gedanken, Gefühlen und Verbundenheit. Entstanden ist eine limitierte Edition von 100 handsignierten Kunstdrucken zugunsten des Kinderhospiz Löwenherz in Syke bei Bremen. Druck Nr. 1 verbleibt dauerhaft im Hospiz als Zeichen von Hoffnung und Gemeinschaft.
Der Erlös unterstützt die Begleitung der Kinder und ihrer Familien sowie die Erfüllung von Herzenswünschen. So entsteht aus Kunst nicht nur ein Bild, sondern eine Verbindung zwischen Menschen.
Stella Krol ist 18 Jahre alt und besucht derzeit die Schule. Im Anschluss plant sie ein Kunststudium in Norddeutschland.
Malen ist für sie ein selbstverständlicher Bestandteil des Alltags und ein unverzichtbares Ausdrucksmittel. Ihre Arbeiten entstehen frei aus der Vorstellung und greifen persönliche Erlebnisse, Gefühle, Gedanken sowie ihr unmittelbares Umfeld auf. Wo Worte an Grenzen stoßen, übernehmen ihre Bilder die Kommunikation.
Sie arbeitet überwiegend mit Öl und Acryl auf Leinwand, ergänzt durch zahlreiche Zeichnungen in Skizzenbüchern. Eine intensive zeichnerische Auseinandersetzung bildete die Grundlage für die Entwicklung ihres eigenständigen Stils. Die Deutung ihrer Werke überlässt sie bewusst den Betrachtenden – ihre Bilder tragen ihre Bedeutung in sich.
Die Ausstellung wird abgerundet durch hochwertige gerahmte Galeriedrucke bedeutender Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts. Zu sehen sind Werke großer Meister wie Caspar David Friedrich, Franz Marc, Marc Chagall, Katsushika Hokusai, van Gogh, Klimt, Picasso, Miró, Monet, Dalí, Richter, Liebermann, Matisse und Nolde.
Die Auswahl vereint unterschiedliche Kunstrichtungen – von Romantik und Impressionismus bis hin zu Expressionismus und moderner Kunst – und eröffnet einen facettenreichen Blick auf zwei Jahrhunderte Kunstgeschichte. Die Werke machen die Vielfalt großer künstlerischer Handschriften und Bildwelten in besonderer Qualität erlebbar.