Einladung zur Vernissage am Mittwoch, den 15. Juli 2026 um 19 Uhr. Dominik Rutz, Vadim Lazarev und Stella Krol zeigen ihre Werke.
Der Schweizer Künstler Dominik Rutz beschäftigt sich in seiner Arbeit mit den vielschichtigen Aspekten menschlicher Existenz. Im Mittelpunkt stehen Emotionen, Erinnerungen, Identität sowie die oft widersprüchlichen Zustände, die das Menschsein prägen. Seine Werke greifen Themen auf, die vielen Menschen vertraut sind, jedoch häufig unausgesprochen bleiben. Sie erzählen von Hoffnung und Verlust, Stärke und Verletzlichkeit sowie von der Diskrepanz zwischen innerem Empfinden und äußerer Darstellung.
Charakteristisch für seine aktuelle Werkserie ist die präzise Dotwork- und Halftone-Technik, bei der Motive aus tausenden einzelner Punkte entstehen. Ergänzt durch Mixed Media und ein hochwertiges Resin-Finish entwickeln die Arbeiten eine außergewöhnliche Tiefe und Präsenz. Für die Ausstellung in der Nissis Kunstkantine präsentiert Dominik Rutz erstmals seine neue Serie Smile Now, Cry Later, die sich mit den Masken beschäftigt, die Menschen bewusst oder unbewusst tragen, und mit der Frage nach der Wahrheit menschlicher Emotionen.
Vadim Lazarev ist ein international tätiger Künstler aus Moldawien, dessen Werke von einer intensiven Farbigkeit und großer emotionaler Ausdruckskraft geprägt sind. Seine Kunst versteht er als eine Form der Kommunikation, die Menschen auf einer tiefen emotionalen Ebene anspricht und verbindet. Inspiration findet er in Gefühlen, Stimmungen und den vielfältigen Facetten des menschlichen Lebens.
Mit seiner dynamischen Bildsprache und seinem sicheren Gespür für Farbe und Komposition schafft Vadim Lazarev eindrucksvolle Gemälde, die sowohl durch ihre visuelle Präsenz als auch durch ihre emotionale Tiefe überzeugen. Seine Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Moldawien und Deutschland präsentiert und finden internationale Anerkennung. Neben seiner freien künstlerischen Arbeit realisiert er auch individuelle Auftragsarbeiten und Porträts.
Stella Krol ist 18 Jahre alt und besucht derzeit die Schule. Im Anschluss plant sie ein Kunststudium in Norddeutschland.
Malen ist für sie ein selbstverständlicher Bestandteil des Alltags und ein unverzichtbares Ausdrucksmittel. Ihre Arbeiten entstehen frei aus der Vorstellung und greifen persönliche Erlebnisse, Gefühle, Gedanken sowie ihr unmittelbares Umfeld auf. Wo Worte an Grenzen stoßen, übernehmen ihre Bilder die Kommunikation.
Sie arbeitet überwiegend mit Öl und Acryl auf Leinwand, ergänzt durch zahlreiche Zeichnungen in Skizzenbüchern. Eine intensive zeichnerische Auseinandersetzung bildete die Grundlage für die Entwicklung ihres eigenständigen Stil.









