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#118 WILDER HAFEN – ANN-CHRISTIN BRUNE

Einladung zur Vernissage am Mittwoch, den 17. Juni 2026 um 19 Uhr. Einzelausstellung mit Ann-Christin Brune.

Mit ihrer Ausstellung „Wilder Hafen“ lädt die Künstlerin Ann-Christin Brune dazu ein, Natur als mehr als eine Landschaft zu erleben – als inneren Ort der Ruhe, Kraft und Verbundenheit.

Ihre Werke bewegen sich zwischen heilender Wildnis und bedrohter Schönheit. Tiere und Landschaften erscheinen als würdige, kraftvolle Gegenüber und erinnern daran, dass Natur zugleich Zuflucht und schützenswerter Lebensraum ist.

Ann-Christin Brune schafft Kunst, die berührt, entschleunigt und zum Innehalten einlädt. Dabei verbindet sie die stärkende Wirkung der Natur mit einem klaren Bewusstsein für ihre Verletzlichkeit. Ihre Arbeiten stehen für eine einfache, aber wesentliche Erkenntnis: Wir brauchen die Natur, um innerlich gesund zu bleiben – und die Natur braucht unseren Schutz, um bestehen zu können.

„Wilder Hafen“ ist eine Einladung, beides wiederzuentdecken: die heilende Kraft der Wildnis und die Verantwortung, sie zu bewahren.

Heilende Wildnis: Wie Ann-Christin Brune Kunst und Naturschutz verbindet


Ann-Christin Brune, geboren 1991 in Heidelberg, lebt und arbeitet heute in Waghäusel (Baden-Württemberg). Schon früh war klar, wo ihr innerer Kompass liegt: in der Natur. Aufgewachsen im ländlichen Raum, umgeben von Wäldern und Tieren, bedeuteten ihr die stärksten Momente immer jene, in denen alles ruhig wurde – Wandern in den Bergen, lange Wege am Strand, fern von Unruhe und Tempo. Diese Nähe zur „heilenden“ Seite der Wildnis prägte sie lange, bevor sie sie in Bilder übersetzen konnte.

Als sie im Kunststudium frei zwischen Motiven wählen durfte, griff sie instinktiv immer wieder zu Tier und Landschaft. Andere Themen probierte sie aus – doch die Natur zog sie zurück. Erst später, als sie von Ausstellung zu Ausstellung ihren Platz in der Kunstszene suchte, wurde aus diesem Instinkt eine klare Entscheidung: Ihre Kunst sollte nicht nur berühren, sondern Bedeutung tragen. Sie wollte dem, was sie malt, einen Sinn geben – und spürte, wie sich dadurch ihre Motivation und die Freude am Schaffen noch einmal vertieften.

Der Auslöser war ein Besuch im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald, zu dem bereits eine Verbindung bestand. Dort wurde ihr deutlich, dass ihre Bilder mehr sein können als ästhetische Werke: ein Beitrag zum Schutz. Der Park war sofort offen, eine Wochenend-Ausstellung folgte. Mit dieser neu gefundenen Intention suchte Ann-Christin Brune weiter nach Naturschutzorganisationen – und gewann auch die WDC als Partner. Aus dieser Entwicklung entstand ihr künstlerisches Leitmotiv: Heilende Wildnis – Kunst als Zufucht und Verantwortung zugleich.
In ihren Arbeiten verbindet Brune gegenständliche Präsenz mit atmosphärischer Offenheit. Tiermotive, Landschaften und symbolische Elemente erscheinen würdevoll und nahbar, ohne ins Erzählerische zu kippen. Ihre Malerei entsteht in Schichten: sorgfältig aufgebaute Tiefe, feine Übergänge, bewusst gesetzte Kontraste – so, dass das Motiv Raum bekommt und still wirken kann. Diese Bildräume stärken durch Ruhe und Verbundenheit und erinnern gleichzeitig daran, was wir bewahren müssen.

Brunes Werke finden zunehmend ihren Weg in private Sammlungen, auch über Deutschland hinaus, und stoßen bei Kunstinteressierten und Experten auf wachsende Aufmerksamkeit. Ihre künstlerische Entwicklung ist geprägt von konsequenter Professionalisierung und einer klaren Zukunftsausrichtung: Ihre Kunst international als Stimme für Heilende Wildnis zu etablieren – und zu zeigen, dass ästhetische Tiefe, nachhaltige Materialentscheidungen und konkreter Naturschutz zusammengehören.

Einladung

Rückseite

Die Formatierungen der Laudatios werden derzeit überarbeitet. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Laudatio

Vernissage der Ausstellung "WILDER HAFEN – ANN-CHRISTIN BRUNE"

Exponate der Ausstellung "WILDER HAFEN – ANN-CHRISTIN BRUNE"

Nissis Kunstkantine

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